15.05.2007
Jugendliche befassen sich mit Europa
(DTPA/KJ) ANNABERG- BUCHHOLZ: Junge Leute haben Fragen zum politischen Europa. Das wurde beim Jugend-Europatag in Annaberg- Buchholz deutlich, bei dem das dortige Berufliche Schulzentrums für Technik, Ernährung und Wirtschaft auch Schüler der Schola Humanitas aus Litvinov zu Gast hatte. Europa wächst zusammen. Überwiegen die Chancen oder die Risiken?
Schirmherr der Veranstaltung, die vom EU-Informationsbüro Europe Direct Südwestsachsen anläßlich der diesjährigen Europa-Woche organisiert wurde, war Günther Baumann. Der erzgebirgische CDU-Bundestagsabgeordnete hatte in seinem Eingangsreferat den Jugendlichen aus Deutschland und Tschechien interessante Fakten zum Thema Europa vorgestellt.
In der von KabelJournal- Chefredakteur Mario Totzauer moderierten Podiumsdiskussion kamen die Schüler mit dem Politiker ins Gespräch. Viele Fragen zielten in Richtung Grenzsicherheit. Da war es gut, dass mit dem Leiter des Bundespolizeiamtes Chemnitz, Polizeidirektor Fritsch, und dem Leiter der Gebietsdirektion Nordböhmen, Oberst Babicik, zwei hochrangige Vertreter der Bundespolizei am Podiumsgespräch teilnahmen.
Am Nachmittag bestand vor dem Haus die Möglichkeit, die an der deutsch-tschechischen Grenze zum Schutz der Bürger eingesetzte Technik zu besichtigen. Illegale Einwanderung, Schmuggel, Diebstahl und Rauschgifttransfer sind beispielhafte Aufgabenfelder der Beamten. Es war zu erfahren, dass die Bundespolizisten aus Deutschland und Tschechien an der Grenze Hand in Hand vorgehen. Auch daher sei das Erzgebirge eine der sichersten Regionen in Deutschland.
Am Ende war man sich einig: Europa bringt mehr Chancen als Risiken.

Bild: Günter Baumann lässt sich beim Jugend-Europatag Technik erklären.
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