27.04.2007
Glockenweihe mit geballter Energie dahinter
(DTPA/MT) MARKERSBACH: Eine Glocke mit einer bewegten Geschichte wurde am 27. April am Unterbecken des Pumpspeicherkraftwerks in Markersbach angeschlagen. Den feierlichen Moment wollten sich zahlreiche Heimatfreunde nicht entgehen lassen.
1750 in Dresden gegossen, gehörte die Glocke ursprünglich zum Dreier-Geläut der Markersbacher St.-Barbara-Kirche. Sie war die kleinste, die Taufglocke und als solche bis 1920 im Einsatz. Danach kam sie auf die Schule in Obermittweida. Durch den Bau des Pumpspeicherwerkes verschwand die Schule. Das Tal lief voll Wasser. Die Glocke wurde in der Kirche aufbewahrt.
In einem hölzernen Glockenturm hat sie nun ihren neuen Platz gefunden. Eine gute Stelle findet der Markersbacher Bürgermeister Manfred Meyer. Dahinter ist die geballte Energie, davor der unter dem Wasser verschwundene Ortsteil mit dem alten Standort der Glocke.
Die älteren "Miebner" haben den Klang der Glocke von früher noch in den Ohren. Von den neuen Tönen auf dem Kraftwerksgelände waren sie ganz begeistert.
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