14.06.2001
Sächsisch-böhmische Baugeschichte
(DTPA/MT) DRESDEN: In 17 Vorträgen und einer Exkursion nach Bautzen setzt sich vom 14. bis 16. Juni im Studienhaus Brücke-Villa der Brücke/Most-Stiftung ein deutsch-tschechisches Kolloquium mit dem Thema Stadt- und Hausentwicklung im böhmisch-sächsischen Raum vom Mittelalter bis zur Neuzeit auseinander. Veranstalter sind die Gesellschaft für historische Städteforschung in Böhmen und Sachsen e. V. und die gastgebende Brücke/Most-Stiftung. Das Seminar - das 3. seiner Art - spiegelt die Ergebnisse eines langfristigen sächsisch-böhmischen Forschungsprojekts und stellt sie zur Diskussion. Vieles ließ dieses grenzüberschreitende Projekt sinnvoll erscheinen: die langwährenden Beziehungen beider Länder in der Geschichte, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Stadt- und Hausentwicklung, verwandte Aufgaben in der Gegenwart, so bei der Erhaltung der Baudenkmale. In den kommenden Jahren sollen wissenschaftliche Forschungen folgen, noch stärker als bisher soll sich der bilaterale Austausch von Historikern, Bauforschern, Denkmalpflegern und Architekten entwickeln.

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