29.03.2007
IHK-Verkehrsausschuss für Straße nach Tschechien
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Der Verkehrsausschuss der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen misst dem Bau einer Bundestrasse zwischen Zwickau und Karlsbad große Bedeutung bei, da sie nicht nur die beiden benachbarten Wirtschaftsregionen verbinden, sondern auch die Defizite zur Erreichbarkeit der Wirtschaftsregionen im westlichen Erzgebirge verbessern würde.
In einer Resolution heißt es: "Morphologisch und historisch bedingt weist die Region Erzgebirge/ Krusno hori bei der bestehenden grenznahen- und -überschreitenden Infrastruktur Defizite auf, die ihre Durchlässigkeit in erheblichem Maße einschränken. So verfügen Tschechien und Sachsen zwischen dem Grenzübergang B 92 Schönberg im äußersten Westen und der im Jahre 2006 neu in Betrieb genommenen Autobahn A 17 Dresden-Prag über keine weiteren Grenzübergänge, die uneingeschränkten Wirtschaftsverkehr zulassen.
Dieser Mangel hat sich mittlerweile für beide benachbarte Wirtschaftsregionen zu einem Wettbewerbsnachteil bei der EU-Osterweiterung entwickelt.
Besondere Verbindungsdefizite bestehen dabei zwischen dem Wirtschaftsstandort Zwickau und Karlsbad (Karlovy Vary). In den Planungsdokumenten von Bund- und Freistaat wurde dafür der Bau einer leistungsfähigen Verbindung in Form der B 93 (neu) zwischen Schneeberg und der Landesgrenze untersucht. In den Bundesverkehrswegeplan wurde diese Verbindung in den weiteren Bedarf mit Planungsauftrag bis 2015 aufgenommen."
Der Verkehrsausschuss der IHK Südwestsachsen stimmt mit den Forderungen des Entwurfs des Regionalplanes Südwestsachsen vom September 2005 überein, alle vorbereitenden Planungen zur zeitnahen Realisierung der Straßenverbindung zu forcieren.

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