17.03.2007
Aus- und Weiterbildung im Gesundheitswesen
(DTPA/AB) DRESDEN: Im Rahmen des transnationalen Gesundheitsdialogs der Gewerkschaften ver.di (D), OSZSP (CZ), NSZZ Solidarnosc (PL), vida (AT) und des DGB Sachsen haben am 12./13.03.2007 in Liberec 50 Expertinnen und Experten aus vier Ländern über Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Aus- und Weiterbildung in Europa und im Grenzraum beraten.
Ziel der Gewerkschaften ist es, "grenzüberschreitende Modelle aus der Praxis heraus zu entwickeln und gleichzeitig die Gesetzestheorie mit der Praxis zu konfrontieren", so der Vorsitzende der tschechischen Gesundheitsgewerkschaft Dr. Jiri Schlanger. "Der Soziale Dialog ist dabei von herausragender Bedeutung und untrennbarer Bestandteil der Europäischen Union", sagte die Vorsitzende des Bezirksrates OSZSP Liberec Jana Hnykova. Auch das Mitglied des tschechischen Abgeordnetenhauses Cyril Zapletal betonte die Wichtigkeit des internationalen Sozialen Dialogs zur Lösung gemeinsamer Probleme in Europa und in den Grenzräumen.
Im Zentrum der Veranstaltung standen sowohl die Information über die unterschiedlichen Rechtsgrundlagen und ihre Anwendung in den vier Ländern als auch die Perspektiven der grenzüberschreitenden Aus- und Weiterbildung in Europa. Insbesondere die Förderung der Mobilität in der Ausbildung und der Beteiligung am Lebenslangen Lernen werden zunehmend wichtiger. Beispiele für grenzüberschreitende Best-Practice-Ansätze wurden für das Gesundheitswesen vom Klinikum Görlitz und im Verkehrsbereich von den Dresdner Verkehrsbetrieben vorgestellt.
"Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich darin einig, dass gute Ausbildung der Weg zur Existenz sichernden Arbeit ist und die Transparenz der Ausbildung in Europa weiter erhöht werden sollte", so Heiderose Förster, Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks Ostsachsen.
Weitere Informationen unter: http://www.igr-elbe-neisse.org

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