05.06.2001
Baubeginn für sächsisch-böhmisches Bauernprojekt
(DTPA/DH) DOHNA: In Dohna bei Dresden findet heute die Grundsteinlegung für ein "grenzüberschreitendes Projekt zur besseren Vermarktung regionaler Produkte" statt. Deutsche und tschechische Investoren beteiligen sich am sächsisch-böhmischen Bauernmarkt, der sich vor allem auf Agrarprodukte und Spezialitäten aus Sachsen und Böhmen spezialisieren will, berichtet die „Lausitzer Rundschau“ unter Berufung auf Projektleiter Jörg Hägner. Neben dem Verkauf von Fleisch, Backwaren, Molkereiprodukten, Obst und Gemüse aus beiden Regionen sind auch Freizeitangebote und gastronomische Einrichtungen vorgesehen.
Die Gesamtinvestitionen am Schloss Röhrsdorf belaufen sich auf rund 10.2 Millionen Euro, davon allein 2,8 Millionen Euro für den Bauernmarkt selbst. Das Projekt wird im wesentlichen von der EU gefördert. Geplant sei, so das Blatt, kein Einkaufszentrum auf der grünen Wiese. Vielmehr solle an die Gutstradition der Region angeknüpft und diese mit dem ortsansässigen Obstanbau sowie dem traditionellen Borthener Blütenfest verbunden werden.

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