18.10.2006
Geiselnahme auf einem Elbschiff
(DTPA/MT) DRESDEN: Eine Geiselnahme auf einem Elbschiff? Das richtige Vorgehen in einem solchen Fall haben am 17. Oktober deutsche und tschechische Polizeieinheiten trainiert.
Im Ernstfall ist ein Zusammenwirken der Polizeien zweier benachbarter Staaten notwendig. Rechtlich jedoch überhaupt erst möglich wird das Zusammenspiel durch den "Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik über die Zusammenarbeit der Polizeibehörden und der Grenzschutzbehörden in den Grenzgebieten" (Deutsch-Tschechischer Polizeivertrag). Er trat am 1. August 2002 in Kraft und bietet im Zuge des europäischen Einigungsprozesses neue Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Gefahrenabwehr und Strafverfolgung.
Wegen der Wichtigkeit solcher Übungen - vor allem im zusammenwachsenden Europa - wird das Training durch das EU-Programm Interreg IIIA gefördert. (Bildquelle: LKA Sachsen)
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