11.10.2006
Winkler begrüßt Aufstockung der EU-Mittel
(DTPA/MT) BRÜSSEL: Bei den Open Days in Brüssel begrüßte der Staatsminister und Chef der Sächsischen Staatskanzlei Hermann Winkler die Entscheidung der EU-Kommission, die Mittel für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für den Zeitraum 2007–2013 um fast 40 Prozent aufzustocken und den Regionen an den ehemaligen Außengrenzen der EU nochmals einen Aufschlag von 50 Prozent zu bewilligen.
"Für den Freistaat Sachsen mit einer Außengrenze von rund 530 km Länge zu gleich zwei neuen Mitgliedsstaaten ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit außerordentlich wichtig. Hier wird Europa für die Bürger unmittelbar und in konkreten Vorhaben erfahrbar. Die Kommission muss daher diesem immens wichtigen europapolitischen Feld auch in Zukunft die notwendige Aufmerksamkeit schenken."
Der Minister erläuterte die Erfolge des Netzwerkes CLARA, eines transnationalen Kompetenznetzwerks, an dem u.a. das Regierungspräsidium Chemnitz, die Stadt Bayreuth, die Stadt Karlovy Vary, die Region von Karlo Varsky und die Regierung von Oberfranken beteiligt sind. "Dieses Netzwerk hat maßgeblich dazu beigetragen, Schwierigkeiten im Zuge der EU-Erweiterung auf den Feldern Transport, Umwelt- und Katastrophenschutz, Regionalplanung und Tourismus aus dem Weg zu räumen.", so Winkler.

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