17.05.2001
1. Regionalkonferenz Erzgebirge
(DTPA/MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: In Annaberg-Buchholz fand am 16. Mai die erste Regionalkonferenz Erzgebirge statt. Dabei wurde das Regionale Entwicklungs- und Handlungskonzept Erzgebirge (REK) vorgestellt. Beteiligt sind die Landkreise Freiberg, Annaberg und der Mittlere Erzgebirgskreis. Der Annaberger Landrat Wilfried Oettel (Bild) sagte der DTPA am Rande der Veranstaltung: "Ich bin froh, dass wir heute zur 1. Regionalkonferenz kommen konnten, dass wir uns hier - wenn auch leider ohne den Landkreis Aue-Schwarzenberg - gefunden haben. Wir wollen kreisübergreifend versuchen, unsere Entwicklung selbst zu gestalten.
Die Erstellung des REK Erzgebirge erfolgt in zwei Phasen: Die erste Phase hat bereits begonnen: Die notwendigen Arbeitsgremien in den beteiligten Landkreisen wurden eingerichtet. Die Abstimmungsarbeiten zwischen den Kreisen und in den Gemeinden haben begonnen. Gleichzeitig wird eine Stärken- und Schwächenanalyse der Region erarbeitet und Entwicklungschancen aufgezeigt. Auf dieser Grundlage können konkrete Projekte entwickelt werden. Die erste Phase wird im Juni 2001 abgeschlossen sein.
In der zweiten Phase werden in den drei Arbeitsgruppen "Verkehr", "Wirtschaft" und "Umwelt" Projektideen entwickelt. Ideen hierzu kann jeder ganz unkompliziert liefern. Das Projektteam entwickelt hieraus Maßnahmen- und Projektvorschläge, die auf einer zweiten Regionalkonferenz im November 2001 vorgestellt und diskutiert werden.
Die Lage an der Grenze zur Tschechischen Republik spielt im Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzept eine zentrale Rolle. Besonders die Verkehrsverbindungen gelte es zwischen dem deutschen und dem tschechischen Teil des Erzgebirges auszubauen und zu verbessern.
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