02.09.2006
Antonin Kratochvil: Broken Dream
(DTPA/MT) BERLIN: Im Tschechische Zentrum Berlin wird am 14.09., 19 Uhr, die Ausstellung "Antonin Kratochvil: Broken Dream" eröffnet.
Antonin Kratochvil (geb. 1947), der heute in New York lebt, ist der international bekannteste tschechische Vertreter der Dokumentar- und Reportagefotografie. Seit er die Tschechoslowakei 1967 verließ, reist er mit seiner Kamera um die Welt. Er fotografierte in Krisenregionen wie Ruanda, Zimbabwe, Afghanistan oder im Irak, zeigt soziales Elend und die Folgen von Naturkatastrophen und Kriegskonflikten.
Kratochvils schwarz-weiße Fotoserie "Broken Dream" ist seit den siebziger Jahren in Osteuropa entstanden. In Polen fotografierte Kratochvil das religiöse Leben, die Solidarność-Bewegung und die Lebensmittelkrise, in Rumänien und Russland hielt er das Leben der Roma, die Umweltzerstörung und das soziale Elend fest, seine Fotos aus Bosnien zeigen die Folgen der Kriegsereignisse. In "Broken Dream" dokumentierte Antonin Kratochvil den schwierigen Alltag der Menschen in der totalitären Gesellschaft, die er verlassen hat, um ihn den Menschen in seiner neuen Heimat zu zeigen.
Das Tschechische Zentrum zeigt die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kunst der Stadt Brno im Rahmen des europäischen Monats der Fotografie 2006.
Freitag, 15.9.2006 - Freitag, 10.11.2006, Mo 14.00-18.00 Uhr, Di-Fr 10.00-13.00, 14.00-18.00 Uhr

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