29.08.2006
Lichdi: Ausbau nicht vertretbar
(DTPA/MT) DRESDEN: "Wir fühlen uns nach den Aussagen des Delegationschefs der Bundesrepublik, Dr. Fritz Holzwarth, bestätigt, dass die angestrebte Fahrrinnentiefe der Elbe von 1,60 m an 345 Tagen im Jahr illusorisch ist", erklärt Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag.
Auf der heutigen Pressekonferenz der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) hatte der Leiter der Delegation der Bundesrepublik Deutschland erklärt, dass er eine derartige Fahrrinnentiefe für unrealistisch halte.
Für Johannes Lichdi bedeutet diese Aussage im Hinblick auf die Pläne zum 117 Millionen Euro teuren Bau einer Staustufe im tschechischen Decin nur eine Konsequenz: "Die Staustufe ist ökonomisch und ökologisch nicht vertretbar, weil sie keinesfalls zu einer besseren Schiffbarkeit der Elbe führt. Darauf sollte Umweltminister Tillich in Berlin und Prag noch einmal hinweisen."

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