25.01.2000
Verkehrskonferenz soll Lösungswege aufzeigen
(DTPA) CHEMNITZ/OBERWIESENTHAL: Bei einer Verkehrskonferenz Sächsisch-Böhmische Wege kann die Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen am 2. Februar namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft in Oberwiesenthal begrüßen. Zu den Referenten zählen Dr.-Ing. Karel Sellner, Stellvertreter des Ministers für Verkehr und Telekommunikation der Tschechischen Republik und Dr. Bernd Rohde, Abteilungsleiter Straßenbau beim Sächsischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit. Die Landräte Josef Turek (Karlsbad/Karlovy Vary) und Winfried Oettel (Annaberg) werden von Aufgaben und Probleme der Grenzregionen bei der Gestaltung der Infrastruktur berichten. Landrat Dr. Tassilo Lenk (Vogtlandkreis) stellt praktische Erkenntnisse bei der Vorbereitung und Umsetzung von Konzepten des grenzüberschreitenden öffentlichen Personennahverkehrs dar.
Die Verkehrsbeziehungen zwischen Böhmen und Sachsen folgen einer alten Tradition. Nach jahrzehntelanger Vernachlässigung sind der Freistaat Sachsen und die Tschechische Republik nunmehr dabei, durch Strukturanpassungen einen für Mitteleuropa üblichen Personen- und Warenverkehr zu ermöglichen.
Die Verkehrskonferenz in Oberwiesenthal soll eine Bestandsaufnahme für diesen Prozess im Raum Nordböhmen-Südwestsachsen sein. Darüber hinaus sind Lösungsansätze für bestehende Hemmnisse zu erwarten.

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