26.07.2006
Erfolgreicher 5. Jahrgang
(DTPA/MTL) PLAUEN/ CHEB (EGER): Das Symposium der Gesellschaft für deutsche und tschechische Kunst und Kunstgeschichte hat sich nach seinem 5. Jahrgang fest in der kunstwissenschaftlichen Szene etabliert. Die zahlreichen Teilnehmer des am 24. und 25. Juli in Cheb abgehaltenen Symposiums, das vom Festival Mitte Europa 2002 ins Leben gegründet wurde, kamen aus der ganzen Tschechischen Republik, Deutschland und Österreich, z.B. aus der Nationalgalerie Prag oder der Universität Wien.
Das rege Interesse der Kunstwissenschaftler zeigt, wie bedeutend die in diesem Symposium besprochenen deutsch-tschechischen Themen für die Branche, aber auch für die Öffentlichkeit sind. Künstler wie Emil Orlik oder Karl Thiemann, die unter anderem Themen der Referate des Symposiums waren, wurden von der Gesellschaft für deutsche und tschechische Kunst und Kunstgeschichte nach 1989 aus ihrer Vergessenheit hervorgeholt und thematisiert. Mittlerweile sind eine Reihe von Forschungsarbeiten und Ausstellungen über diese Themen entstanden, so z.B. die laufende Ausstellung in der Galerie der Bildenden Kunst Cheb über den Deutsch-Böhmen Eugen von Kahler. Sie ist die erste Ausstellung über den Künstler seit 30 Jahren. Ihre Besichtigung sowie die Diskussion über Vorbereitung und Hintergründe gehörten ebenfalls zum Programm des Symposiums.
Seit seinem ersten Jahrgang ist das Symposium der Gesellschaft für deutsche und tschechische Kunst und Kunstgeschichte ständig gewachsen. Der Austausch über den Forschungsstand trägt zur Aufarbeitung fast vergessener Kunst und Künstler bei, erweitert den deutsch-tschechischen Dialog und gibt Anstöße für neue Kontakte und neue zu erforschende Themen.

Infos: http://www.festival-mitte-europa.de

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