17.07.2006
Auftaktveranstaltung für EU-Projekt
(DTPA/MT) DRESDEN: Am 18. und 19. Juli 2006 lädt die Abteilung Landesentwicklung des Sächsischen Innenministeriums zur Auftaktveranstaltung für ein EU-Projekt ein, das sich der Raumentwicklung eines wichtigen europäischen Verkehrs- und Entwicklungskorridors widmet. In Dresden treffen sich dazu sechzehn Projektpartner aus Deutschland, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und der Ukraine.
Das Projektgebiet von "ED-C III Via Regia" (European Development Corridor III) entlang des historischen Handelsweges "Via Regia" gehört zu insgesamt zehn Paneuropäischen Transportkorridoren, die im Zuge der EU-Erweiterung als vorrangige Verkehrsachsen definiert wurden. Der Korridor mit rund 25 Millionen Einwohnern verbindet von West nach Ost wichtige ökonomische Zentren wie Berlin, Dresden, Breslau, Krakau, Kattowitz, Rzeszów und Kiew.
Als eine der zentralen Ost-West-Achsen in Europa nimmt er nach der EU-Erweiterung und dem zu erwartenden steigenden Warenaustausch zwischen alten und neuen EU-Mitgliedstaaten eine besondere Bedeutung für Europa ein. Er ist von besonderer Relevanz für die zukünftige ökonomische Entwicklung der beteiligten Länder und damit für die Stärkung der Kohäsion und Integration der EU.
Das Projekt "ED-C III Via Regia" hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird unter der Federführung des Innenministeriums des Freistaates Sachsen umgesetzt. Schwerpunkt ist die Erarbeitung einer Raumentwicklungsstrategie für den gesamten Korridor.
Das Projekt wird im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG III B CADSES aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) kofinanziert.

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