17.07.2006
Mittel- und Osteuropazentrum eröffnet
(DTPA/MT) LEIPZIG: Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt hat am 17. Juli in Leipzig das Mittel- und Osteuropazentrum der Fraunhofer Gesellschaft eröffnet. Das Institut will angewandte Forschung in den Staaten Mittel- und Osteuropas mit Einrichtungen und Wissenschaftlern in Deutschland verknüpfen. "Dies ist eine wichtige Aufgabe in einer sich stärker vernetzenden Welt", so Milbradt.
Milbradt weiter: "In Zeiten des globalen Wettbewerbes erleben wir einen Wettstreit der Volkswirtschaften um die besten Köpfe und um die besten Ideen. Dieser Wettbewerb endet nicht an nationalstaatlichen Grenzen. Die Staaten Mittel- und Osteuropas verfügen über zahlreiche exzellente private wie staatliche Forschungseinrichtungen. Technologieunternehmen dieser Länder sind auf der Suche nach Partnern in Deutschland, um gemeinsam innovative Produkte und Ideen voran zu bringen. Hier setzt das Mittel- und Osteuropazentrum an."
Der Ministerpräsident erklärte, neben der Koordination sei Kommunikation die entscheidende Komponente. Er erhoffe sich vom MOEZ eine Verbesserung der Interaktion zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Der Freistaat Sachsen unterstützt das Mittel- und Osteuropazentrum in den ersten beiden Jahren mit je 400 000 Euro. Bis 2008 will das Institut rund 20 Mitarbeiter beschäftigen.

Copyright © 2006 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!