07.05.2001
Bald Interreg III A in Sachsen
(DTPA/MT) DRESDEN: Die Genehmigung der neuen Interreg-Programme ist in Sachsen in greifbare Nähe gerückt. Nach einer heute eingegangenen Mitteilung der Europäischen Kommission ist davon auszugehen, dass die endgültige Entscheidung über die sächsischen Programmdokumente Ende Mai bis Mitte Juni 2001 erfolgt; noch vor dem Europäischen Rat in Göteborg. Umstrukturierungen in der EU-Kommission und wesentlich strengere Anforderungen an die Gemeinschaftsinitiativprogramme hatten zu Zeitverzögerungen geführt und eine Förderlücke zwischen Interreg II A und III A verursacht.
Staatsminister Stanislaw Tillich zeigte sich zwar enttäuscht, dass das versprochene Entscheidungsdatum Ende April von der Kommission nicht eingehalten werden konnte, ist aber zuversichtlich, dass es nunmehr zu keiner weiteren Verzögerung kommen wird. "Die sächsischen Dokumente werden dann zu den ersten von etwa 80 europäischen Interreg-Programmen gehören, die eine Bewilligung erhalten." sagte Staatsminister Tillich wörtlich.
Die Kommission stellt in ihrer Mitteilung besonders die Qualität und die Schlüssigkeit der sächsischen Programme heraus. Trotz zeitlicher Verzögerung ist Staatsminister Tillich deshalb optimistisch, dass Interreg III A auf wirkungsvolle Weise die wichtige grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Republik Polen sowie der Tschechischen Republik unterstützen wird. Dies erlangt insbesondere im Hinblick auf die künftige Erweiterung der Europäischen Union große Bedeutung.

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