10.07.2006
Elbe-Fische nur gering mit Schadstoffen belastet
(DTPA/MT) DRESDEN: Die Fische in der Elbe sind nur geringfügig mit Schadstoffen belastet. Wie die jährlichen Schadstoffuntersuchungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft ergaben, bewegen sich die Messergebnisse auf dem niedrigen Niveau der Vorjahre. Dennoch wird empfohlen, pro Person und Monat nicht mehr als zwei Kilogramm Elbefisch zu essen. "Die Elbe ist und bleibt ein Fließgewässer, das vielen Einflüssen unterliegt", betonte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich. So sei es möglich, dass in Einzelfällen Höchstwerte überschritten werden könnten. Nach wie vor dürfen Fische aus der Elbe nicht vermarktet werden.
Gegenwärtig kommen im sächsischen Abschnitt 48 Fischarten vor, darunter lang verschollene Arten wie Barbe, Quappe, Bachforelle, Zährte, Äsche und Wels. Auch die Zahl des so genannten Makrozoobenthos verdoppelte sich seit Mitte der neunziger Jahre. Unter diesem Sammelbegriff vereinen sich wirbellose Tierarten wie zum Beispiel Wasserkäfer, Köcherfliegen oder Libellen.

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