30.06.2006
Ausstellungen aus Anlass 500 Jahre St. Katharinen
(DTPA/MT) ANNABERG- BUCHHOLZ: Anlässlich des 500. Jubiläums der Buchholzer St. Katharinenkirche werden am 1. Juli um 16 Uhr die beiden Sonderausstellungen: "500 Jahre St. Katharinen 1506 – 2006" und "Hans Hesse – sein Wirken in Buchholz und im sächsisch-böhmischen Erzgebirgsraum" eröffnet.
Mit dem Annaberger Bergaltar erlangte Hans Hesse Berühmtheit. Darüber hinaus schuf er mit dem Wolfgangsaltar, der bereits in der sächsischen Landesausstellung in Torgau zu sehen war, die erste Darstellung des sächsischen Bergbaugeschehens. Mit dem Hauptaltar des ehemaligen Annaberger Franziskanerklosters – heute Hauptaltar in der St. Katharinenkirche Buchholz - sowie Werken in böhmischen Kirchen hat er als großer sächsisch-böhmischer Maler des 16. Jahrhunderts bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren.
Mit der St. Katharinenkirche in Buchholz gibt es im Stadtteil Buchholz eine Art "zweite Frauenkirche". Ihr Bau begann um 1506. Von 1875 bis 1877 wurde sie umfassend renoviert und vergrößert. Am 14./15. Februar 1945 - einen Tag nach der Bombardierung der Frauenkirche – brannte sie durch Bombentreffer bis auf die Umfassungsmauern ab. In mühseliger Kleinarbeit schafften es die Kirchgemeinde sowie viele Helfer, Geldgeber, Behörden und Firmen, das Gotteshaus von 1965 bis 1981 wieder neu aufzubauen. Heute erstrahlt St. Katharinen im neuen Glanz.

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