22.06.2006
Anforderungen an die zukünftige EU-Strukturpolitik
(DTPA/MTL) DRESDEN: Der DGB Bezirk Sachsen wird am 29.06.2006 im Gewerkschaftshaus Dresden eine deutsch-tschechisch-polnische Konferenz zur Beschäftigungspolitik in strukturschwachen Regionen und zur Zukunft der EU-Strukturpolitik durchführen. Der Finanzrahmen für die Jahre 2007 bis 2013 wurde in Brüssel beschlossen, nun sind die Länder und Regionen aufgefordert zu entscheiden, in welche Prioritäten und Maßnahmen die Mittel fließen sollen. "Vor dem Hintergrund, dass die Bevölkerung in der Europäischen Union die hohe Arbeitslosigkeit als wichtigstes Problem sieht, müssen wir das Thema Beschäftigung in den Mittelpunkt der Aktivitäten und der Verwendung der Fördermittel stellen", so der Vorsitzende des DGB Bezirk Sachsen Hanjo Lucassen. Die zivilgesellschaftlichen Akteure und die Sozialpartner sind aufgefordert, sich an der Diskussion zu beteiligen und ihre Vorschläge einzubringen. Diese Möglichkeit möchte der DGB Bezirk Sachsen mit der Veranstaltung, an der unter anderen Klaus Müller von der für den ESF zuständigen Generaldirektion der Europäischen Kommission teilnehmen wird, bieten. Im Rahmen der gemeinsam mit den Interregionalen Gewerkschaftsräten Elbe-Neiße, Viadrina und Pomerania geplanten Konferenz sollen die Ergebnisse der durchgeführten Aktivitäten kritisch bewertet und aus betrieblicher sowie gewerkschaftlicher Sicht die Anforderungen an die kommende Förderperiode in Deutschland, Tschechien und Polen sowie in den Grenzräumen diskutiert werden.
Internet: http://www.dgb-sachsen.de/themen/intzusammenarbeit.htm und www.igr-elbe-neisse.org

Copyright © 2006 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!