19.05.2000
Protest gegen Entschädigung der Zwangsarbeiter
(DTPA) WIEN/PRAG: Die vom tschechischen Unterhändler Jiri Sitler vorgelegten Forderungen zur Entschädigung ehemaliger tschechischer Zwangsarbeiter sind nach Auffassung der Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) nicht akzeptabel. Die SLÖ hat laut Meldungen im tschechischen Rundfunk ihren Unwillen über Sitlers Forderungen geäußert.
Die SLÖ forderte gleichzeitig die österreichische Regierung auf, mit den Geldern der Steuerzahler sparsam umzugehen. Auf der Konferenz wurde vereinbart, dass die Bürger der Tschechischen Republik, die zu Zwangsarbeiten im damaligen Österreich eingesetzt worden waren, aus dem österreichischen Fonds in dem Maße entschädigte werden sollen, wie die Betroffenen aus Polen, Russland, der Ukraine und anderen Ländern. 15.000 Tschechen sind von der Regelung betroffen.

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