31.05.2006
Neuer Halt in Varnsdorf
(DTPA/MT) DRESDEN/ VARNSDORF: Sachsen verbindet ein weiterer Grenzübergang mit seinem tschechischen Nachbarn. Die Mandaubahn hält auf ihrem Weg von Zittau nach Seifhennersdorf jetzt planmäßig im tschechischen Varnsdorf.
"Ein Stück mehr Normalität im größer gewordenen Europa", begrüßt Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) die Vereinbarung des Bundesinnenministeriums und des Ministeriums des Innern der Tschechischen Republik zum neuen Eisenbahngrenzübergang Großschönau-Varnsdorf/Warnsdorf. Damit seien Sachsen und Tschechien, die Regionen und der Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) nach jahrelangen Bemühungen endlich am Ziel.
Nach dem Fahrplan des ZVON halten montags bis freitags 13 und an den Wochenenden 9 Zugpaare der Sächsisch-Böhmischen Eisenbahngesellschaft mbH (SBE) zum Ein- und Aussteigen in Varnsdorf. Von Varnsdorf aus bestehen Anschlüsse zu den Zügen nach Rybnište und Rumburk oder in den Schluckenauer Zipfel.
"Wir sind uns mit unseren tschechischen und polnischen Nachbarn einig, dass wir noch weitere Verkehrsverbindungen auf Straße und Schiene brauchen", so Jurk. "Mittelfristig soll sich die Zahl der Straßengrenzübergänge von jetzt 22 auf 34 und bei den Eisenbahngrenzübergängen von jetzt 10 auf 13 erhöhen." Nächstes Ziel für die Schiene sei Ende 2007 der Übergang Sebnitz- Dolni Poustevna in Tschechien.

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