31.05.2006
Für Erhalt des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds
(DTPA/MT) PRAG/ DRESDEN: Sachsens Staatsminister Hermann Winkler und der tschechische Vizeminister für Auswärtige Angelegenheiten Tomas Pojar haben sich gestern (30. Mai) im Rahmen eines Gesprächs in Prag für eine Fortsetzung der Förderung von gemeinsamen Projekten aus dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds ausgesprochen. Der Fonds war 1997 für zehn Jahre mit rund 84 Millionen Euro (165 Mio. DM) aufgelegt worden. Davon stellte die tschechische Regierung rund 12,5 Millionen Euro (25 Mio. DM) und die Bundesregierung 71,5 Millionen Euro (140 Mio. DM) zur Verfügung. Zurzeit wird über die Fortführung über das Jahr 2006 hinaus in Berlin und Prag verhandelt. Staatsminister Winkler hat sich heute in einem Brief an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück dafür eingesetzt, dass der deutsche Anteil an dem Fonds bei der Aufstellung des Bundeshaushaltes erneut sichergestellt wird.
Mit den Mitteln des Fonds werden hauptsächlich Begegnungs-, Kultur-, Bildungs-, ökologische, soziale sowie grenzüberschreitende Projekte gefördert. In Sachsen kam der Fonds beim Aufbau und der Pflege eines deutsch-tschechischen Informationsnetzwerks (Antragsteller Brücke-Most-Stiftung, Förderung 24.000 Euro), dem Europäischen Kunstzentrum für behinderte Kinder (Träger: Vereine aus Prag, Herrnhut und Dresden, Förderung 700.000 KC, ca. 24.850 Euro) sowie den Tschechischen Kulturtagen in Dresden (Brücke-Most-Stiftung, 15.000 Euro) zum Tragen.

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