16.05.2006
Verkehrskonferenz „Sächsisch-böhmische Wege“
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Die Verkehrskonferenz „Sächsisch-Böhmische Wege“, eine Gemeinschaftsveranstaltung der IHK Südwestsachsen, der Kreiswirtschaftskammer Most und der Wirtschaftsregion Erzgebirge beschäftigt sich am 18. Mai 2006 in Frauenstein mit den Problemen im grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehr zwischen Nordböhmen und Südwestsachsen.
Mit der seit März eingeführten Einbahnstraßenregelung für schwere LKW am Grenzübergang Altenberg/ Zinnwald hat die Behinderung der sächsisch– tschechischen Kooperationsbeziehungen eine neue Dimension erreicht. Sächsische und tschechische Unternehmen fordern zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Kooperationsbeziehungen gleichermaßen die kurzfristige Erweiterung zusätzlicher Grenzübergänge für den regionalen Wirtschaftsverkehr. In einer gemeinsamen Erklärung der Präsidenten der IHK Südwestsachsen und der Kreiswirtschaftskammern Most und Chomutov vom 4. April 2006 wurden die wichtigsten Forderungen zur kurzfristigen Verbesserung der grenzüberschreitenden Wirtschaftsbeziehungen fixiert: die Erweiterung des kleinen Grenzverkehrs über den Grenzübergang Marienberg/ H.Sv. Sebestiana auf die Bezirke Usti und Chemnitz, die Bereitstellung der finanziellen Mittel zur kurzfristigen Realisierung der Ortsumfahrungen Marienberg und Chomutov, die zügige Bearbeitung von Sondergenehmigungen für die Nutzung weiterer Grenzübergänge für den regionalen Wirtschaftsverkehr, die zügige Beseitigung von infrastrukturellen Defiziten an weiteren für den regionalen Wirtschaftsverkehr nutzbaren Grenzübergängen.

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