15.05.2006
Arbeitsmarkt macht Mittel- und Osteuropa attraktiv
(DTPA/MT) PRAG: Deutsche Unternehmen sind mit dem Erfolg ihres wirtschaftlichen Engagements in Mittel- und Osteuropa überwiegend zufrieden. Das ergibt eine aktuelle Umfrage von 12 deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und Delegiertenbüros. Befragt wurden rund 1.000 deutsche Unternehmen in 14 Ländern der Region. Danach wird die konjunkturelle Situation insgesamt als günstig beurteilt, und die eigene Geschäftslage ist nach Meinung der Befragten sogar noch besser als die allgemeine Konjunktur. Zwei Drittel der Unternehmen rechnen damit, dass die Geschäfte 2006 noch besser laufen werden als zuletzt. Darin spiegelt sich vor allem wider, dass mit den umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre in den Ländern der Region moderne und wettbewerbsfähige Unternehmen entstanden sind, die überdurchschnittlich erfolgreich operieren.
Die Region Mittel- und Osteuropa (MOE) ist heute einer der wichtigsten Wachstumsmärkte. Deutsche Unternehmen sehen diese Region nicht nur als Absatzmarkt, sondern engagieren sich unmittelbar vor Ort. Über 10.000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung gibt es bereits in diesen Ländern. Insgesamt haben deutsche Unternehmen bis heute rund 50 Milliarden Euro in den Ländern der Region investiert, vom kleinen Vertriebsbüro bis zum hochmodernen Automobilwerk.
Die in diesem Jahr erstmals einheitlich durchgeführte AHK-Umfrage zeigt trotz vieler regionaler Unterschiede, dass die Unternehmen prinzipiell mit dem Investitionsklima zufrieden sind: Im Durchschnitt aller Länder berichten rund vier von fünf Unternehmen, dass sie ihre Investition auch heute wieder im selben Land durchführen würden.

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