04.05.2006
Unternehmen sehen EU-Erweiterung als positiv an
(DTPA/MT) PODSDAM: Zwei Jahre nach der EU-Osterweiterung bewertet ein Großteil (64 %) der Brandenburger Unternehmen den Beitritt der mittel- und osteuropäischen Staaten zur EU positiv. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die durch das Euro Info Centre, der ZukunftsAgentur Brandenburg mit dem Namen „INFO 25“ im Zeitraum November 2005 bis Januar 2006 durchgeführt wurde.
Das Nachbarland Polen ist für die meisten brandenburgischen Unternehmen der wichtigste Absatz- und Beschaffungsmarkt in Mittel- und Osteuropa geblieben: 38 Prozent der befragten Unternehmen sind dort aktiv, an zweiter Stelle steht Tschechien (19 %), gefolgt von den drei Ländern des Baltikums (Lettland 10 %, Litauen 8 %, Estland 7 %), der Slowakei (10 %) und Ungarn (8 %).
Weitere Ergebnisse der Umfrage waren, dass 52 Prozent der befragten Unternehmen erst nach der Erweiterung in den neuen Mitgliedsstaaten aktiv geworden sind bzw. noch planen, dies zu tun. Immerhin mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen hat bereits finanzielle Hilfen der Europäischen Union in Anspruch genommen. Als wichtigste Unterstützungsmaßnahme für ihren Marktzugang in Mittel- und Osteuropa sehen die befragten Unternehmen die finanzielle Unterstützung seitens des Staates an (55%), als zweitwichtigste die Information über die neuen Märkte (45%) und als drittwichtigste die Hilfe beim Finden von Geschäftspartnern (44%)
Weitere Informationen: http://www.info25.org

Copyright © 2006 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!