03.04.2006
Bilanz der Einbahnstraßenregelung an der B170
(DTPA/MT) DRESDEN: Zwei Wochen nach der Neuregelung des Schwerlastverkehrs auf der Bundesstraße 170 hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit eine erste Bilanz gezogen werden. „Die Einbahnstraßenregelung hat Wirkung gezeigt, die Anzahl der schweren Laster in Richtung Tschechien ist um über 70 Prozent zurückgegangen. Damit haben die Bauarbeiten einen angenehmen Nebeneffekt, die lang ersehnte Entlastung für die Anwohner der B 170“, sagt Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD) heute (03.04.) in Dresden. Vor der Regelung seien an Werktagen durchschnittlich 1.800 LKW über die Grenze ins Nachbarland gerollt, jetzt seien es nur noch gut 500.
„Die Kontrollen im gesamten Osterzgebirge zeigen Wirkung, ohne die tatkräftige Unterstützung der Polizei hätte die Umsetzung nicht so reibungslos geklappt“, so Jurk. Das Schwerlastaufkommen werde von mehreren eigens installierten Zählstellen kontrolliert und zum Teil täglich ausgewertet. So könne bei Veränderungen sofort reagiert und eingegriffen werden.
„In neun Monaten wird auch der LKW-Strom der Gegenrichtung deutlich zurückgehen. Dann haben wir die A 17 fertig und der Schwerlastverkehr wird sich noch einmal deutlich reduzieren“, so Thomas Jurk weiter. Dies werde auch die Lausitz wieder entlasten, die jetzt einen kurzzeitigen Anstieg des Verkehrs in Richtung Tschechien verkraften müsse.

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