10.02.2006
Schwerlastverkehr besser unter Kontrolle
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Die Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge hat ein neues Kontrollfahrzeug für grenzüberschreitende Verkehrskontrollen im Schwerlastverkehr erhalten. Im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Polizeien Tschechiens und Sachsens wurde ein Mercedes Sprinter zur Verfügung gestellt. Durch seine Ausrüstung besitzt das Fahrzeug Einmaligkeitswert in Deutschland. Es ist ausschließlich für den Einsatz in der Grenzregion zur Tschechischen Republik bestimmt.
Auf den Bundesstraßen in den Grenzkreisen der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge ist im Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung in Zukunft mit einer weiteren Zunahme des grenzüberschreitenden Schwerlastverkehrs zu rechnen. Mehrsprachig gestaltete Informationsgeber werden die Fahrzeugführer an der jeweiligen Kontrollstelle zum Anhalten auffordern. Mit Radlastwaagen, Wärmeinfrarotmessgerät, Schallpegelmessgerät und modernster Auswertetechnik für die neue international eingeführte digitale Fahrtenschreibertechnik werden die Beamten der tschechischen und sächsischen Polizei künftig die bereits üblichen gemeinsamen Kontrollen auf hohem technischen Niveau durchführen können.
Gemeinsame Kontrollvarianten können erprobt und praktiziert, die Kooperation beider Polizeien vertieft und Konzepte sowie Strategien zu grenzüberschreitenden Verkehrsmaßnahmen weiter entwickelt und ausgebaut werden.
Nicht zu vernachlässigen ist, dass der Einsatz des Kontrollfahrzeuges in der Praxis die Sicherheit in der Grenzregion und das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen positiv beeinflussen soll.

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