28.01.2006
Jan Kotik zum neunzigsten Geburtstag
(DTPA/MT) BERLIN: Bis zum 3. März 2006 ist im Tschechischen Zentrum Berlin, Friedrichstraße 206, die Ausstellung „Jan Kotik zum neunzigsten Geburtstag – unbekannte Werke auf Papier“ zu sehen.
Das Werk von Jan Kotik (1916-2002) ist im Kontext sowohl der tschechischen als auch der Berliner Kunst zu sehen. Im Jahre 1970, als er zu den anerkanntesten Künstlern der Tschechoslowakei gehörte, übersiedelte Kotik von Prag nach Berlin, wo er bis zu seinem Tode lebte. 1992 wurde Jan Kotik Mitglied der Berliner Akademie der Künste, 1997 erhielt er den Fred- Thieler- Preis für Malerei der Berlinischen Galerie.
Nach zwanzig Jahren besuchte er im Jahre 1989 erstmals wieder die Tschechoslowakei. Seither fanden auch dort viele Ausstellungen, beispielsweise in der Nationalgalerie in Prag statt, Kotiks Werke wurden erneut in die tschechischen Kunstsammlungen aufgenommen, er selbst lehrte als Dozent an mehreren Kunsthochschulen.
Das künstlerische Schaffen von Jan Kotik bewegte sich von der figurativen und expressiven, farbintensiven Malerei über abstrakte Kunst und Objekte sowie Konzept Art hin zu seinen pseudofigurativen Bildern. Der Künstler publizierte zahlreiche Studien und Artikel über angewandte Kunst und Architektur sowie kunsthistorische Texte.
Zum neunzigsten Geburtstag von Jan Kotik zeigt das Tschechische Zentrum bisher nicht ausgestellte Arbeiten auf Papier aus der Sammlung der GALERIE JIRI SVESTKA in Prag, die den Künstler seit 1996 vertritt.
Geöffnet ist montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags bis freitags von 10 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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