10.01.2006
Im Wald herrscht noch immer Lebensgefahr
(DTPA/FM) ERZGEBIRGE: Die Wetterlage war in den ersten Januartagen relativ stabil, deswegen hat sich auch in den oberen Lagen nicht viel geändert. Im Klartext heißt das: der Forst warnt im Erzgebirge weiterhin eindringlich vor Schneebruch im Wald.
Bäume biegen sich unter der Schnee- und Reiflast, die im Wechsel von Tauwetter und Frost an den Fichten festgeklebt ist. Immer wieder brechen Bäume unter der tonnenschweren Last zusammen. Forstdirektor Matthias Weinrich warnt deshalb eindringlich: oberhalb von etwa 850 Metern herrscht Lebensgefahr im Wald! "Die Bäume sehen schön aus, tragen aber Schneelasten, dass sie jederzeit zusammenbrechen können. Insgesamt und besonders bei Wind ist das eine akute Gefahr für alle Waldbesucher.“ Technisch lässt sich dagegen nichts machen; nur wärmeres Wetter hilft gegen das Problem. Am liebsten würde Weinrich in den gefährlichen Gebieten ein Betretungsverbot einführen, aber das lässt sich weder durchsetzen noch kontrollieren. Also kann der Forstexperte nur an die Vernunft appellieren - auf dass nur die schönen Seiten des Winters 2005/2006 in Erinnerung bleiben...
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