02.01.2006
Gemeinsames Prüfungsamt für die Zulassung gebildet
(DTPA/MT) DRESDEN: Am 01. Januar 2006 trat der Staatsvertrag in Kraft, mit dem Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen ein gemeinsames Prüfungsamt für die Zulassung europäischer Rechtsanwälte bilden. Dieses Amt führt für europäische Rechtsanwälte eine Eignungsprüfung durch und bündelt und verringert damit den Verwaltungsaufwand zur Vorbereitung und Durchführung dieser Prüfung.
Der erfolgreiche Abschluss dieser Eignungsprüfung berechtigt, zur Rechtsanwaltschaft in Deutschland zugelassen zu werden. Diese Zulassung stellt den europäischen Rechtsanwalt dem deutschen Rechtsanwalt gleich.
Sachsens Justizminister Geert Mackenroth: "Durch die Osterweiterung der Europäischen Union werden Rechtsanwälte unserer östlichen Nachbarn verstärkt auf das grenznah gelegene Landesjustizprüfungsamt in Sachsen zukommen, um die Eignungsprüfung für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft in Deutschland abzulegen. Mit der Bildung des gemeinsamen Prüfungsamtes vermeiden wir überflüssigen Verwaltungsaufwand und Bürokratie. Zugleich führen wir die langjährig bewährte Zusammenarbeit der drei Länder auf dem Gebiet des Prüfungsrechts auch institutionell fort. Das garantiert auch weiterhin eine juristische Praxis auf hohem Niveau."

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