09.12.2005
3-CIP-Partner vereinbaren weitere Zusammenarbeit
(DTPA/MTL) WROCLAW/ DRESDEN: Mit einer Gemeinsamen Erklärung haben die Mitglieder der Lenkungsgruppe des deutsch-tschechisch-polnischen EU-Projektes "3-CIP - Drei-Länder-Innovationsoffensive" die Bilanz zweijähriger Zusammenarbeit und ihre Visionen für die zukünftige Kooperation auf den Punkt gebracht: "Wir richten unsere gemeinsamen Bemühungen darauf, dass sich die Region als attraktive Wirtschaftsregion in Europa und weltweit darstellt", zitiert Markus Lötzsch, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), aus der "Wroclawer Erklärung" vom 5. Dezember 2005.
Um die Rahmenbedingungen der zukünftigen Zusammenarbeit geht es in Punkt 3 der Erklärung: "Zur Vertiefung der bisherigen Kooperation soll eine Idee realisiert werden, die neue Maßstäbe für die Zusammenarbeit setzt: Die gemeinsame Profilierung, Präsentation und Vermarktung unserer zentraleuropäischen Wirtschaftsregion. Begonnen werden soll in der 3-CIP-Projektregion, wobei wir auf bereits Vorhandenem aufbauen und gleichzeitig den Blick auf neue Ziele richten."
Weiter heißt es: "Ein wichtiges Instrument zur gegenseitigen Kommunikation und Abstimmung ist der 'Gesprächskreis Wirtschaftsförderung'.". Diese länderübergreifende Initiative war im vergangenen Jahr durch die WFS, die auch Lead-Partner bei 3-CIP ist, ins Leben gerufen worden.
Im Rahmen von 3-CIP wurden in den beteiligten grenznahen Regionen Sachsens und Brandenburgs, der tschechischen Bezirke Liberec, Usti und Karlovy Vary und der polnischen Woiwodschaften Wielkopolskie, Dolnoslaskie und Lubuskie insgesamt acht Branchenkonferenzen mit über 600 Teilnehmern durchgeführt und dokumentiert. Ein Handbuch mit Leitlinien einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie, Best-Practice-Beispielen und Folgeprojekten ist in Arbeit. Darüber hinaus ist ein trinationales, viersprachiges Innovations- und Kooperationsportal für Unternehmen und Branchen entstanden (www.3-cip.com).
Das Projekt 3-CIP endet im Juni 2006 mit einer internationalen Abschlusskonferenz in Cottbus. Anlässlich dieses Treffens soll ein Aktionsprogramm für die künftige grenzübergreifende Unternehmenskooperation in verschiedenen Branchen und für die Zusammenarbeit in der Wirtschaftsförderung angeschoben werden.

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