09.11.2005
Studie zum ökologischen Bauen abgeschlossen
(DTPA/ak) LENGENFELD: Auf Grund von Strukturänderungen im ländlichen Raum ist es Notwendig, insbesondere den Landwirten neue Einkommensalternativen zu eröffnen. Die Vermarktung von anfallenden bzw. angebauten nachwachsenden Rohstoffen auf dem Gebiet des ökologischen Bauens bietet sich dafür als eine Möglichkeit an. Der gegenwärtig noch geringe Einsatz von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen macht beispielhaft deutlich, dass ungenügender Kenntnisstand zu bauphysikalischen Eigenschaften, zu Verarbeitungsbedingungen und Förderungsmöglichkeiten und unbegründete Vorbehalte unter potentiellen Anwendern den Marktanteil von ökologischen Baustoffen und die Nachfrage nach ihnen auf niedrigem Niveau beharren lässt.
Mit dem Interreg III A-Projekt "Studie deutsch-tschechischer Wissenstransfer zum ökologischen und regionstypischen Bauen" hat das Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH, Lengenfeld, als Projektträger gemeinsam mit den tschechischen und sächsischen Projektpartnern den kontinuierlichen Weg der Bearbeitung von Themen der nachhaltigen Nutzung nachwachsender Rohstoffe fortgesetzt.
Am Dienstag, den 15. November 2005 um 14:00 Uhr findet die Projektabschlusspräsentation des Projektes im Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH in Lengenfeld statt. Hier werden Projektergebnisse und neue Ideen für eine künftige Vertiefung der Zusammenarbeit im Netzwerk der Projektpartner vorgestellt.
Im Zuge dieser Veranstaltung ist auch die Übergabe der Urkunde zur Teilnahme an der Umweltallianz Sachsen durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft an das Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH vorgesehen.
Außerdem wird im Rahmenprogramm der Veranstaltung die Ausstellung "Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" sowie der "Vogtländischen Energie- und Umweltpark" des Bildungsinstituts vorgestellt.

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