21.10.2005
Europa vor Ort sozial gestalten
(DTPA/AB) DRESDEN: Am Freitag, den 21.10. und am Sonnabend, den 22.10.2005, findet in Dìèín eine deutsch-tschechische Veranstaltung unter dem Titel „Die Europäische Verfassung – Auswirkungen auf Leben und Arbeiten in der erweiterten Union“ statt.
Neben der Erörterung der Europäischen Verfassung und der Dienstleistungsrichtlinie werden die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der sächsischen Europaabgeordneten Gisela Kallenbach, Bündnis 90 / Die Grünen, und mit dem nordböhmischen Europaabgeordneten Richard Falbr, ÈSSD, diskutieren, welche Rolle die Gewerkschaften und zivilgesellschaftlicher Akteure bei der Schaffung eines Sozialen Europa spielen müssen.
„Europa darf nicht nur eine Wirtschafts- und Währungsunion sein, sondern muss auch eine soziale Perspektive vertreten. Durch gemeinsame soziale Standards in Europa werden wir die Menschen von der europäischen Idee begeistern können. Das kann nur in breiten regionalen Partnerschaften beginnen, die an den Schnittstellen zwischen alten und neuen EU-Mitgliedsstaaten aufgebaut werden müssen. Die Gewerkschaften in Deutschland und Tschechien werden weiterhin aktiv dafür eintreten“ so Hanjo Lucassen, Vorsitzender des DGB Bezirk Sachsen und amtierender Präsident des Interregionalen Gewerkschaftsrates Elbe-Neiße.
Bereits seit Beginn der 90er Jahre arbeiten die Gewerkschaften aus Deutschland, Tschechien und Polen im Dreiländereck eng zusammen. 1993 gründeten sie den Interregionalen Gewerkschaftsrat Elbe-Neiße, der sich für die Integration Tschechiens und Polens in die Europäische Union einsetzte und das Dreiländereck als einen Raum betrachtet, den es gemeinsam als Lebens- und Arbeitsraum zu gestalten gilt.
Weiter Informationen unter http://www.igr-elbe-neisse.org und http://www.meror-labe-nisa.org

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