11.10.2005
Projekte müssen Arbeitsplätze schaffen
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Vertreter aus der Region Südwestsachsen haben heute (11.10.) unter Leitung von Regierungspräsident Karl Noltze über den künftigen Einsatz der Strukturfondsmittel der EU in der Region gesprochen. Immerhin geht es hier für den Regierungsbezirk Chemnitz um einen geschätzten Bedarf an potenziellen Finanzhilfen von bis zu 1,5 Milliarden Euro.
So wurde festgestellt, dass wertschöpfende Prozesse dabei oberste Priorität für die regionale Standortentwicklung haben müssen. Begünstigt werden sollen weiterhin vor allen Dingen Projekte von Akteuren, die mittel- und langfristig in der Region Arbeitsplätze schaffen und ihre Gewinne hier reinvestieren.
Eine führende Rolle sollen insbesondere Wirtschaftskerne in der Region spielen, die über eine lange Tradition und Bindung an die Region verfügen. Ergänzend dazu sollen insbesondere innovative Firmen mit neuen Produkten und Technologien ganz oben auf der Förderagenda stehen.
Weiterhin wurde festgestellt, dass Forschung und Entwicklung kein Privileg von elitären Zirkeln sind, sondern künftig im Rahmen eines kreativen regionalen Gesamtklimas Aufgabe insbesondere der kleinen und mittelständischen Unternehmen sein müssen. Die Thesen sollen mit dem Freistaat Sachsen kommuniziert und von der Region in die Zieldiskussion eingebracht werden.

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