22.06.2005
Tschechische Zwangsarbeiter erinnern sich
(DTPA/MT) BERLIN: Heute (22.6.) wird in Berlin in der Vertretung des Saarlandes die Ausstellung „Bestimmungsort: Saarland - tschechische Zwangsarbeiter erinnern sich“ eröffnet.
Die Ausstellung verfolgt das Ziel, die breite Öffentlichkeit mit dem Thema der Zwangsarbeit von Tschechen während des Zweiten Weltkrieges bekannt zu machen. In den Erfahrungen und Lebensgeschichten der ehemaligen tschechischen Zwangsarbeiter ist auch ein Stück der saarländischen Zeitgeschichte im Blick „von unten“ festgehalten. Die Ausstellung soll auch den Einfluss der Kriegsereignisse auf das Lebensschicksal der Einzelnen dokumentieren. Zur Ausstellung wurde eine Begleitpublikation herausgegeben, die Erinnerungen von Zeitzeugen und zeitgenössische Dokumenten beinhaltet.
Die Ausstellung wurde durch den Fonds „Erinnerung und Zukunft“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert und entstand in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung Saar. Die Begleitpublikation entstand mit Unterstützung des Stiftungsfonds Tschechischer Rat für die NS-Opfer.

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