03.05.2005
Erzgebirge klar für UNESCO Welterbe
(MTL) ANNABERG- BUCHHOLZ: Ein klares Bekenntnis zum Vorhaben "Montanregion Erzgebirge – UNESCO Welterbe" gab es auf der dritten Sitzung des Regionalkonvents.
Bereits 1998 hat der Freistaat Sachsen die Montanregion Erzgebirge als potentielles Projekt für das UNESCO-Weltkulturerbe über die Kultusministerkonferenz angemeldet. Der Förderverein Montanregion Erzgebirge hat sich gegründet und breite gesellschaftliche Kreise zur Unterstützung dieses Vorhabens gewonnen. Die wissenschaftliche Vorleistung und Begleitung dieses Projektes liegt bei der TU Bergakademie Freiberg. Auch die tschechischen Partner konnten für dieses grenzüberschreitende UNESCO-Projekt gewonnen werden. Unter Koordination des Kreismuseums Most gibt es aktive und hochinteressierte Mitstreiter.
Ziel ist es, bis zum Jahr 2008 fertige genehmigungsfähige Unterlagen für die UNESCO in Paris zu erstellen. Die Dimension dieses Projektes verlangt ein gemeinsames Handeln der Landesregierung und Region. Deshalb braucht das Regionalmanagement Erzgebirge, welches die Interessern der Partner der Region gemeinsam mit dem Förderverein bündelt, eine leistungsfähige Arbeitsebene mit den Ministerien in Dresden. Das Ziel der Montanregion ist vor allem Regionalentwicklung und Wirtschaftsentwicklung im Erzgebirge. Deshalb muss es auch unter diesen strategischen Überlegungen eingeordnet werden. Die Saxonia Standortentwicklungsgesellschaft Freiberg wurde vom Regionalmanagement mit der Projektsteuerung beauftragt und wird mit den Partnern den vorgegebenen notwendigen Planungsprozess gestalten.

Bild: Die Gründungsmitglieder bekamen ein Mineral aus dem Ehrenfriedersdorfer Revier überreicht.
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