02.05.2005
Zittauer Ausstellung zum Kriegsende
(DTPA/FM) ZITTAU: Am 9. Mai beginnt in Zittaus die Ausstellung „Nahe, ferne Heimat“ zum Thema Ende des Zweiten Weltkrieges im Dreiländereck. Die Wanderausstellung der Brücke/Most-Stiftung in der Christian-Weise-Bibliothek Zittau dokumentiert auf 12 Tafeln beispielhafte Einzelschicksale von Opfern des Krieges in der Region Sachsen - Niederschlesien - Nordböhmen.
Das Ausstellungsprojekt erzählt die Geschichten Einzelner, die zum Schicksal Tausender Entwurzelter in den letzten Monaten des Krieges wurden. Noch im Frühjahr 1945 werden Juden deportiert. Parallel dazu wendet sich nun das Blatt gegen die Deutschen in Mittel- und Osteuropa, die aus ihren Häusern vertrieben werden und ihre Heimat Richtung Westen verlassen müssen. Gleichzeitig mit ihnen werden Millionen von Polen aus den sowjetisch besetzten Ostgebieten vertrieben und in den neuen Westgebieten Polens angesiedelt.
Die Ausstellung wurde von deutschen und tschechischen Mitarbeitern der Brücke/Most-Stiftung zur Förderung der deutsch-tschechischen Verständigung und Zusammenarbeit erstellt und durch das Sächsische Staatsministerium des Innern kofinanziert.
Zum Pressegespräch am 9. Mai (13 Uhr) wird um Anmeldung gebeten.

Kontakt: ina.gamp@bruecke-most-stiftung.de, http://www.bruecke-most-stiftung.de

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