01.04.2005
Erzgebirgsverein will Nachwuchs gewinnen
(DTPA/MT) JOHANNGEORGENSTADT: Zwei wesentliche Merkmale beeinflussen die Arbeit des Erzgebirgsvereins in diesen Tagen. Das sind die Überalterung der Mitglieder und die Grenzlage unserer Region in der gewachsenen EU. Das wurde bei einer Pressekonferenz des Vereins am 1. April in Johanngeorgenstadt deutlich ausgesprochen. Der 1. Bundesvorsitzende Wolfgang Kraus (Bild) fordert Ideen für die Nachwuchsgewinnung: „Es müssen Dinge einfließen, auch in den Verein, die die jüngere Generation bewegen, auch zu solch einem Verein zu gehen.“ In Bezug auf die Grenzlage des Erzgebirges sagte Kraus, sein Verein fühle sich der Situation verpflichtet, dass die Menschen über die Grenzen hinweg zusammenfinden müssen. Die Wanderbewegung sei da hervorragend geeignet.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Günter Baumann, selbst Mitglied eines Erzgebirgszweigverein, sieht für den Erzgebirgsverein weiteres Potential: „Ich denke, wir haben die Aufgabe, den Menschen ein Stück Halt zu geben, ein Stück Zuversicht, ein Stück Heimatgefühl. Deswegen sollten wir vielleicht versuchen, noch stärker an Gruppen ranzukommen, die wirklich ernste Probleme haben, um mit denen ins Gespräch zu kommen. Ich denke, da haben wir ein breites Betätigungsfeld.“
Zahlreiche Veranstaltungen hat der Erzgebirgsverein 2005 im Programm. Als nächstes finden am 23. April in Marienberg die Erzgebirgischen Jugendkulturtage statt. Über weitere Veranstaltungen wird sie das KabelJournal auf dem Laufenden halten.
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