02.02.2005
Erzgebirger pro & kontra "Tanktourismus"
(KJ) ERZGEBIRGE: In den letzten Tagen ist der „Tanktourismus“ wieder in die Schlagzeilen geraten. Die sächsische Landesregierung forderte den Bund auf, Maßnahmen gegen die Tankfahrten ins Ausland zu ergreifen. Denn der „Tanktourismus“ boomt und die erzgebirgischen Tankstellen in Grenznähe haben erhebliche Absatzverluste. Jetzt sind Chipkarten im Gespräch, mit denen die Bewohner grenznaher Regionen „Rabatt“ an den deutschen Tankstellen erhalten sollen. Über den Sinn eines solchen Projektes sind sich die Erzgebirger uneinig. Die einen meinen: „Das ist richtiger ökonomischer Blödsinn. Grenzregionen müssen anders gefördert werden, nicht nur mit billigem Sprit.“ oder „Das ist ungerecht anderen gegenüber, die auch nicht die Möglichkeit haben. Das ist keine faire Lösung.“ Andere jedoch sagten gegenüber KabelJournal: „Das wäre gut, da spart man Zeit.“ Und „Das ist auf jeden Fall richtig.“
Wann und ob die Chipkarte jemals kommt, das steht noch völlig in den Sternen. Spätestens wenn die Preise in den EU-Ländern angepasst werden, ist sie hinfällig. Es gäbe aber noch einen viel bessere Lösung, da sind sich die Erzgebirger einig: „Man sollte insgesamt runtergehen mit den Preisen!“
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