21.12.2004
Sächsische Heilbäder für Wettbewerb gut gerüstet
(DTPA/MT) BAD ELSTER/ DRESDEN: Im Kurhaus von Bad Elster fand dieser Tage eine gemeinsame Fachtagung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und des sächsischen Heilbäderverbandes e.V. statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Herausforderungen für die Einrichtungen in Sachsen durch die Belebung des Kur- und Rehabilitationsmarktes durch Anbieter aus den Nachbarstaaten der Europäischen Union zu erwarten sind. Anbieter aus Polen und Tschechien würden voraussichtlich mittelfristig beim Aufbau ihrer Infrastruktur und bei der Qualität der Leistungen aufholen. Die hohe medizinische Qualität, die Berufsbezogenheit und die Kooperationsmöglichkeiten mit der hausärztlichen Versorgung seien Vorteile der sächsischen Heilbäder, so dass sie fairen Wettbewerb mit ausländischen Konkurrenten in keiner Weise scheuen müssten. Dennoch bestand weitgehend Einigkeit, wie das sächsische Sozialministerium erklärte, dass sich die Anbieter aus Sachsen noch stärker als bisher durch eigenständiges Profil, aber auch durch eine Erweiterung ihres an Privatpersonen gerichtete Leistungsangebots im Gesundheits- und Wellnessbereich profilieren sollten.

Bild: Bad Schlema im Landkreis Aue- Schwarzenberg
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