17.12.2004
Holocaust-Mahnmal stößt auf breite Zustimmung
(DTPA/KB/F) Vertreter tschechischer Opferverbände haben das Errichten des Holocaust-Mahnmals in Berlin begrüßt. Dies brachten sie anlässlich des Setzens der Letzten Stele zum Ausdruck. Tomas Kafka, Co-Vorsitzender des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds sagte, dass eine würdige und zentrale Gedenkstätte in Berlin noch vor Jahren undenkbar gewesen wäre. Das Setzen der letzten Stele ist eine gute Nachricht und zeige sich das es gehe. Der 83-jährige Auschwitz-Überlebende Oldrich Stransky, Leiter des Verbandes ehemaliger politischer Häftlinge, lobte die Errichtung des Mahnmals. "Diese Gedenkstätte ist wichtig und nötig, um Zeugnis für kommende Generationen abzulegen" betonte er. Der Verband der Jüdischen Gemeinden in Tschechien sprach sich ebenso für die Gedenkstätte aus. "Es passt nach Berlin, denn die Stadt ist ein Ort der Kontraste. Seine geplante Eröffnung im kommenden Jahr, 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, ist mehr als symbolisch - es ist ein Akt der Versöhnung", sagte ein Vorstandsmitglied am Mittwoch der dpa in Prag.

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