14.12.2004
Vortrag über deutsche Minderheit in Tschechien
(DTPA/MT) DRESDEN: Die Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden und das Tschechisches Zentrum Dresden laden am 15. Dezember 2004, 18.30 Uhr zu einem Vortrag mit dem Thema „Politische Dimension der Ansprüche der deutschen Minderheit in der Tschechischen Republik“ ein (Technische Universität Dresden, Hörsaalzentrum, Bergstraße 64, Raum 301/U). Referent ist Dr. Miroslav Mares von der Masaryk–Universität Brünn.
Bei der Volkszählung von 1991 haben sich ca. 49.000 tschechische Staatsbürger zur deutschen Nationalität bekannt. Im Jahr 2001 waren es nur noch ca. 39.000. Die politische Aktivität der Bürger deutscher Nationalität in dieser Zeit wächst dagegen: Im Jahr 2001 hat die „Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien“ dem Petitionsausschuss der Abgeordnetenkammer des tschechischen Parlaments einen „Vorschlag zur Entschädigung der deutschen Minderheit“ in Form einer Petition übergeben. Dieser wurde abgelehnt und entwickelte sich zu einem viel diskutierten Thema.
Dr. Miroslav Mares bietet in der Vorlesung einen fundierten Überblick zu dem oben genannten Thema. Der Vorlesung folgt eine Diskussion, die von Martin Teply vom Hannah-Arendt-Institut Dresden moderiert wird.

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