27.11.2004
Milbradt: Junge Meister gute Chancen in Osteuropa
(DTPA/MT) Anlässlich der Meisterfeier der Handwerkskammer Dresden hat Ministerpräsident Georg Milbradt den Jungmeistern Mut zugesprochen, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse auch unternehmerisch zu nutzen. Vor dem Hintergrund der größeren Ansiedlungen und Investitionen in Sachsen und deren Ausstrahlung auf den Mittelstand würden die Chancen für das Handwerk in Sachsen eher besser werden. Dies gelte auch für die EU-Erweiterung.
Milbradt: „Auf der einen Seite gibt es unbestreitbare Risiken, insbesondere weil polnische und tschechische Handwerksunternehmen deutlich billiger sind als sächsische. Andererseits haben viele sächsische Handwerker Wettbewerbsvorteile bei Qualität, Know-how, Qualifikation, Zuverlässigkeit und technischen Standards. Damit haben sie auch Chancen auf den osteuropäischen Märkten, insbesondere dann, wenn sie mit dortigen Unternehmen kooperieren. Die Erweiterung der EU bietet damit für sächsische Handwerker die Chance, zusammen mit Partnern in Polen und Tschechien die jeweiligen Standortvorteile so zu kombinieren, dass ihre Produkte und Dienstleistungen günstiger und besser sind als die ihrer Wettbewerber, die auf Kooperation verzichten.“
Dafür gelte es natürlich, Sprachbarrieren zu überwinden, sich mit fremdem Recht vertraut zu machen oder sich der Kooperationsbörsen zu bedienen, die bei der Anbahnung von grenzüberschreitenden Geschäftskontakten helfen.

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