26.11.2004
„Quartett“-Inszenierung des Prager Kammertheaters
(DTPA/FM) BERLIN: Im Rahmen des Festivals der Tschechischen Kunst und Kultur spielt am Montag (29. November, 20 Uhr) das Prager Kammertheater Heiner Müllers „Quartett“ in einer Inszenierung von Dusan David Parizek in der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. In der Darbietung zeigen sich Müllers Endzeitbunker-Zyniker Merteuil und Valmont von einer neuen, ganz unbekannten Seite. Parizek inszeniert kein Schauspiel, sondern eine musikalische Annäherung. Die Regeln des Spiels werden jeden Abend neu bestimmt. Die Darsteller Martin Finger (Merteuil) und Roman Zach (Valmont) spielen Müllers Text nicht, sie arbeiten sich vielmehr an ihm entlang und hinterfragen ihn aus persönlicher Sicht. Im Zusammenwirken mit den musikalischen Live-Samples und Gitarren-Soli von Ivan Acher ersteht so ein heiteres Endzeitszenario irgendwo zwischen Prag und Berlin.
Der Eintritt beträgt 25 € (ermäßigt 12 €).

weitere Infos, Bild- und Interviewanfragen: d.r.parisek@prag-berlin-festival.de, 030 / 39 84 92 83

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