15.10.2004
Tscheche stirbt bei Chemnitz durch Wasserbüffel
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Der schwere Verkehrsunfall, bei dem gestern (14.10.) auf der Autobahn bei Chemnitz ein 38-jähriger Tscheche ums Leben kam, wurde von einer Herde Wasserbüffel verursacht.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand weidete die Herde von 10 Wasserbüffeln bei Altmittweida. Die Herde durchbrach einen elektrischen Weidezaun, lief mehr als 10 km in Richtung der Autobahn A 4 und geriet letztlich auf die Richtungsfahrbahn Dresden - Chemnitz, wo es zu dem tragischen Unfall kam. Der Grund des Ausbruchs der Herde ist derzeit unklar. Auszuschließen ist jedoch, dass der Weidezaun durch Menschenhand geöffnet bzw. beschädigt worden ist. Im Zuge der Ermittlungen wird auch geprüft, inwieweit die Beschaffenheit des Weidezaunes für die Haltung dieser Art Tiere ausreichend war und ob sich im Ergebnis dessen eine strafrechtliche Verantwortlichkeit des Tierhalters ableiten lässt. Geprüft wird der Verdacht der fahrlässigen Tötung bzw. des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Drei Wasserbüffel verendeten infolge des Zusammenstoßes, ein viertes verletztes Tier wurde durch einen Polizeibeamten an der Unfallstelle mit der Dienstpistole von seinen Qualen erlöst.

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