07.10.2004
Ausstellung über Uranerzbergbau im Erzgebirge
(DTPA/MTL) ANNABERG- BUCHHOLZ: Noch bis zum 12. November 2004 zeigt die Bergknappschaft Schlettau e.V. im Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg-Buchholz die Ausstellung „Strahlende Vergangenheit“. Der sowjetisch dominierte Uranerzbergbau der Nachkriegszeit im sächsisch-böhmischen Erzgebirge steht dabei im Mittelpunkt.
Dank der großzügigen Unterstützung durch die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, den Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Michael Beleites und die Gleichstellungsbeauftragte des Landratsamtes Annaberg Christa Schwenke konnte die Bergknappschaft Schlettau e.V. diese äußerst interessante Dokumentation über ein wichtiges Kapitel der DDR-Geschichte erstellen. Bei der Erarbeitung und Realisierung des Projektes bestand eine starke Kooperation mit dem Christlich-Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V. (CSB). Insbesondere CSB-Mitarbeiter Mario Kaden hat maßgeblich zur Verwirklichung der Ausstellung beigetragen.
Weitere Hilfe kam von der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz, der Wirtschaftsförderung Annaberg GmbH, dem Verein Altbergbau „Markus-Röhling-Stolln“ Frohnau e.V., dem Erzgebirgsmuseum mit Besu-cherbergwerk „Im Gößner“ der Stadt Annaberg-Buchholz, dem Mineralienverein Oberes Erzgebirge e.V., dem Verein Barbora Jachymov (Tschechien) und der Opfervereinigung 3. Widerstand Pribram (Tschechien). Auch ehemalige Wismut-Angehörige und Privatpersonen haben zu der Ausstellung beigetragen, indem sie dafür wertvolle Fotos, historische Dokumente und andere kostbare Gegenstände zur Verfügung stellten.
Geöffnet ist die Ausstellung Montag bis Feitag von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr – der Eintritt ist frei. Gruppen aus Schulen, Vereinen, Unternehmen und anderen Institutionen können auf Wunsch durch die Schau geführt werden. Anmeldungen dazu sind unter Telefon 03733 / 678944, per Fax (03733 / 678955) oder E-Mail (ziller@tira.de) möglich.
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