27.01.2001
Erste Ex-Zwangsarbeiter bekommen Ende Februar Geld
(DTPA/MT) PRAG: Der Verwaltungsrat des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds ist am 25. und 26. Januar 2001 in Prag zu seiner 17. Sitzung zusammengekommen. Wichtigstes Ergebnis dieser Sitzung ist die Unterzeichnung des Vertrags mit der deutschen Stiftung „Verantwortung, Erinnerung und Zukunft“ über die Entschädigung der Zwangsarbeiter des NS-Regimes, für den vorher alle notwendigen Voraussetzungen von Seitens des Zukunftsfonds und der Stiftung erfüllt worden sind. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfond ist die erste der ausländischen Partnerorganisationen, die einen solchen Vertrag mit der deutschen Stiftung unterzeichnen konnte.
Die Außenstelle des Zukunftsfonds, die ausschließlich für Zahlungen an die tschechischen Zwangsarbeiter eingerichtet worden ist, hat mittlerweile mehr als 50.000 Antragsteller registriert. Die ersten Namen wurden bereits überprüft und umgehend an die deutsche Stiftung gesandt. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfond hofft daher, mit den ersten Auszahlungen Ende Februar beginnen zu können.

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