17.08.2004
Katastrophenschutz über Landesgrenzen
(DTPA/MT) DRESDEN: Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Katastrophenschutz kann jetzt in Sachsen noch weiter ausgebaut werden. Das Kabinett hat die Verwaltungsvorschrift zur Förderung von entsprechenden Maßnahmen mit INTERREG III A-Mitteln beschlossen.
Die Förderung umfasst insbesondere Maßnahmen der privaten Hilfsorganisationen, der Landkreise und Gemeinden (Feuerwehren) sowie der Rettungszweckverbände zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Gefahrenabwehr im Brandschutz und der gegenseitigen Hilfeleistung, der Durchführung von Notfallrettung und Krankentransport und der Bekämpfung von Katastrophen und schweren Unglücksfällen.
Bisher konnten Fördermittel aus dem INTERREG III A – Programm nur für den Bereich Rettungsdienst genutzt werden, da hier eine Fachfördervorschrift existierte. Mit der neuen Verwaltungsvorschrift werden künftig auch die Bereiche Brandschutz und Katastrophenschutz abgedeckt.

Bild: Bei einer deutsch-tschechischen Katastrophenschutzübung.
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