29.07.2004
Projekt CLARA@eu startet durch
(DTPA/MTL) MARKTREDWITZ: Die finanzielle Unterstützung des Projekts CLARA@eu durch die Europäische Union ist endgültig gesichert. Ein entsprechender Vertrag zwischen der Europäischen Kommission und der Regierung von Oberfranken wurde vor wenigen Tagen unterzeichnet und sichert dem Projekt ca. 300.000 Euro aus Brüssel zu.
CLARA@eu ist ein Projekt zur Initiierung und Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Behörden in Oberfranken, in den Regionen Karlsbad und Chemnitz, sowie in Teilen Ostthüringens und der nördlichen Oberpfalz. Unter der Federführung der Regierung von Oberfranken haben sich sechs weitere Partner zusammen gefunden, um das Projekt bis Ende 2005 durchzuführen und zum Erfolg zu verhelfen. Diese Partner sind das Regionalamt Karlsbad, das Regierungspräsidium Chemnitz, die Städte Bayreuth und Karlsbad, der Vogtlandkreis sowie die EUREGIO EGRENSIS.
Wie die EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern in einer Pressemitteilung erläutert steht der Name CLARA@eu für die englischsprachige Langfassung „Cooperation of Local an Regional Authorities in the Regions of Karlovy Vary, Chemnitz and Oberfranken at the moment of Enlarging the Union“. Übersetzt bedeutet dies „Zusammenarbeit lokaler und regionaler Behörden in den betreffenden Regionen im Zeitraum der Erweiterung der Europäischen Union“. Die EUREGIO EGRENSIS als grenzüberschreitende Organisation zwischen Bayern, Sachsen/Thüringen und Böhmen sieht ihre Rolle bei der Umsetzung darin, die intensive Vernetzung vor allem zu den kommunalen Gebietskörperschaften sicherzustellen sowie ihre über zehnjährige Erfahrung in der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit einzubringen.
In den 18 Monaten, in denen CLARA@eu realisiert wird, sollen sich Vertreter möglichst vieler Behörden aus allen beteiligten Regionen in Workshops zusammen finden, um erste Informationen zu Verwaltungsstrukturen und -abläufen kennen zu lernen. Diese Kontakte sollen dann im Rahmen von Personalaustauschprogrammen weiter intensiviert werden. Schließlich sollen Arbeitskreise gegründet werden, in denen die Projektteilnehmer selbstständig Lösungsstrategien für grenzüberschreitende Probleme und Fragestellungen erarbeiten werden. Insbesondere die Themenbereiche Regionalplanung, Verkehr, Bürgernahe Verwaltung, Gesundheit/Tourismus, Jugend/Bildung/Kultur, Zivil-/Katastrophenschutz und Umweltschutz sollen dabei primär behandelt werden.
Ein Auftaktkongress, der voraussichtlich im November 2004 in Bayreuth stattfinden wird, soll alle Interessenten über das Projekt informieren und erste wichtige Kontakte knüpfen.
Nähere Informationen zu dem Projekt im Internet unter: http://www.regierung.oberfranken.bayern.de

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