24.01.2001
Erste Schritte für Wiederaufbau in Grenzregion
(DTPA/MT) JOHANNGEORGENSTADT: Bund und Sachsen haben heute in Johanngeorgenstadt gezeigt, dass die Probleme der ehemaligen Bergbauregion erkannt worden sind. Vertreter der Bundesregierung und der sächsischen Staatsregierung sagten heute bei einem Arbeitsgespräch vor Ort grundsätzlich zu, sich verstärkt für Sanierung und Wiederaufbau der Grenzregion um Johanngeorgenstadt einzusetzen.
An der Arbeitssitzung in der Grenzstadt nahmen Mitarbeiter von drei Landes- und vier Bundesministerien sowie des Bundeskanzleramtes teil.
Als erstes Zwischenergebnis dieses Treffens, das auf Initiative des Bundeskanzleramtes/Arbeitsstab Neue Länder zustande kam und vom Bundesumweltministerium geleitet wurde, soll kurzfristig im Rahmen eines Forschungsvorhabens ein Sanierungs- und Entwicklungskonzept erarbeitet werden. Aufbauen soll das Vorhaben auf dem vom Bund und dem Freistaat Sachsen Ende 2000 abgeschlossenen Modellvorhaben der Raumordnung "Sanierungs- und Entwicklungsgebiet Uranbergbau" . Ferner soll im Rahmen dieses gemeinsam vom Bund und dem Land Sachsen finanzierten Projektes auch geprüft werden, aus welchen verschiedenen Programmen von Bund, Sachsen sowie der Europäischen Union weitere Fördermittel für diese Region in Anspruch genommen werden können.

Bild: Staatsminister Rolf Schwanitz am 23.11.00 in Johanngeorgenstadt
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